Die meisten frei verkäuflichen Schmerzmittel hemmen die Produktion von sogenannten Prostaglandinen – Botenstoffen, die Entzündungen und Schmerzen verstärken.
Zu den bekanntesten Wirkstoffen gehören Ibuprofen, Paracetamol und Acetylsalicylsäure (ASS).
Alle können Schmerzen lindern und Fieber senken, unterscheiden sich aber in ihrer Wirkweise und Verträglichkeit.
Schmerzmittel sollten so kurz wie möglich und so niedrig dosiert wie nötig eingenommen werden.
Wenn Schmerzen länger als ein paar Tage anhalten, ist ärztliche Abklärung sinnvoll.
Tabletten nie auf nüchternen Magen nehmen – ein kleiner Snack schützt Magen und Kreislauf.
Zwischen den Einnahmen genügend Zeit lassen und Dosierungshinweise auf der Packung einhalten.
Viele nehmen Schmerzmittel zu spät oder zu früh ein – oder wechseln zwischen Präparaten, ohne die Inhaltsstoffe zu vergleichen.
Gerade Kombinationen aus verschiedenen Mitteln können gefährlich sein, wenn sie denselben Wirkstoff enthalten.
Auch Alkohol, leere Mägen oder gleichzeitige Einnahme anderer Medikamente erhöhen das Risiko für Nebenwirkungen.
Besonders kritisch sind Magenprobleme, Leberschäden (bei Paracetamol) oder Nierenschäden (bei Ibuprofen).
Wer regelmäßig Schmerzmittel braucht, sollte das immer mit einem Arzt besprechen.
Langfristige Einnahme kann zur Gewöhnung führen – der Körper reagiert dann empfindlicher auf Schmerzen („Schmerzmittelkopfschmerz“).
Hier helfen individuelle Therapiepläne oder begleitende Verfahren wie Physiotherapie oder Entspannungsübungen.
Schmerzmittel sind hilfreich, wenn sie richtig eingesetzt werden.
Sie sollen Beschwerden überbrücken, nicht dauerhaft ersetzen.
Wer auf Dosierung, Pausen und Verträglichkeit achtet, schützt sich vor Nebenwirkungen – und behält die Kontrolle über seine Gesundheit.